Details
Dieser Band will keine Gesamtdarstellung der Weimarer Republik liefern. Vielmehr verfolgt die Autorin den Ansatz, Weimar aus aktuellen Perspektiven zu betrachten. Erfolge von Rechtsaußenparteien lassen sich nie allein über ihre Strategien oder Führungspersonen erklären. Das wäre auch mit Blick auf Weimar zu einfach, selbst wenn viele Menschen ab 1929 vor allem auf Adolf Hitler starrten, bewundernd oder voll Furcht. Stattdessen müssen wir rekonstruieren, so die Autorin, wie andere politische Akteure die Situation wahrnahmen. Für die meisten von ihnen war die Weimarer Republik ein Zwischenreich, eine vorübergehende Verirrung. Ihr Handeln war ausschlaggebend für das Ende der Republik. Hitler war nur der Profiteur. Das wirft überraschend neues Licht auf das Ende der Republik.