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Militärhistoriker Klaus‑Jürgen Bremm zeigt auf Basis umfangreicher Forschung, wie sich die Waffen‑SS von ihren frühen Totenkopfverbänden und der Leibstandarte bis hin zu 38 Divisionen entwickelte und warum ihr Ruf als militärische Elite bei genauer Betrachtung nicht trägt. Der Autor rekonstruiert ideologische Erziehung, Organisationsstrukturen und die konkreten Kampfeinsätze. Dabei nimmt er die militärische Leistungsfähigkeit ebenso kritisch unter die Lupe wie die systematische Brutalität, die Selbstinszenierung durch die Propaganda und die Beteiligung an Kriegsverbrechen, für die die Waffen‑SS 1946 als „verbrecherische Organisation“ eingestuft wurde. Daneben widmet sich das Buch den Mythen zur Waffen-SS in der Nachkriegszeit.