421* Hohenecker Protokolle. Aussagen zur Geschichte der politischen Verfolgung von Frauen in der DDR

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Titelseite von 421* Hohenecker Protokolle. Aussagen zur Geschichte der politischen Verfolgung von Frauen in der DDR
Schacht, Ulrich (Hrsg.)

Hohenecker Protokolle. Aussagen zur Geschichte der politischen Verfolgung von Frauen in der DDR

Sonderausgabe der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Dresden 2004, 264 S.

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In diesem dokumentarischen Buch geben elf Frauen Erfahrungen zu Protokoll, die an den Nerv der Zeit der deutschen Teilung rühren. Sie berichten mit unterschiedlichem Temperament und aus subjektiver Sicht über ihre Erlebnisse in den Jahren 1950 bis 1983, als sie in Hoheneck, in dem größten und zugleich inhumansten Frauengefängnis der DRR inhaftiert gewesen sind. Die Haftgründe der Frauen hatten nichts mit Verbrechen oder eigentlichen strafrechtlichen Vergehen zu tun, sie waren vielmehr eng mit ihren persönlichen Lebenswegen verknüpft und ebenso unterschiedlich wie im Kern unpolitisch. Trotzdem wurden sie aus politischen Gründen entgegen den Vorgaben weltweit postulierter Menschenrechte inhaftiert, da ihre Weltsicht und ihr Streben nach persönlicher Selbstbestimmung nicht mit dem totalitären Anspruch des SED-Staates vereinbar war.
Ulrich Schacht, der Herausgeber, wurde während der Haftzeit seiner Mutter in Hoheneck geboren, trug die Erinnerungsberichte der Frauen zusammen und publizierte sie erstmals in den achtziger Jahren in der alten Bundesrepublik Deutschland. Die vorliegende Ausgabe basiert auf der ersten Auflage und wurde erweitert um eine neue Einleitung und zwei Beiträge des Herausgebers. Insbesondere jungen Lesern ist dieses Buch zu empfehlen, um einen authentischen Einblick in die politische Justiz der DDR zu erhalten.
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