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Die Debatte zu Sozialstaat und Sozialpolitik sei laut Autor geprägt durch eine lange Reihe von Mythen und Halbwahrheiten: Die soziale Schere gehe immer weiter auseinander oder die Mittelschicht schrumpfe kontinuierlich. Andere Narrative werden in Stellung gebracht, um den Sozialstaat zurückzubauen: Der Sozialstaat explodiere ungebremst, er zerstöre die private Hilfsbereitschaft. Sozialmythen sind schädlich. Sie zeichnen ein Bild des Niedergangs, das der sozialen Lage in Deutschland nicht gerecht wird. Und sie stehen einer Debatte im Weg, wie ein Sozialstaat zu gestalten ist, der wirksamer und bürgerfreundlicher ist. Der Autor entschlüsselt in diesem Band Mythen und Halbwahrheiten, zeigt Fakten auf und präsentiert Reformvorschläge für mehr Gerechtigkeit, ohne neue Schuldenberge aufzutürmen.